Am Wochenende vom 5. bis 7. Juni hat der Zentrale Verkehrs- und Autobahndienst Sachsen-Anhalt insgesamt fünf Fahrzeugführer festgestellt, die unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Betäubungsmitteln am Straßenverkehr teilnahmen.
In vier Fällen reagierten die vor Ort durchgeführten Drogenschnelltests positiv. Die Beamten wiesen dabei ein breites Spektrum an illegalen Substanzen nach, darunter THC, Amphetamin, Methamphetamin und Kokain. Ein weiterer Fahrzeugführer verweigerte den Schnelltest, zeigte jedoch im Rahmen der Kontrolle deutliche körperliche Hinweise auf einen vorausgegangenen Betäubungsmittelkonsum.
Mischkonsum und Ausfallerscheinungen
Besonders rücksichtslos fiel ein Fahrer auf, bei dem die Beamten nicht nur eine Atemalkoholkonzentration von 1,03 Promille maßen, sondern dessen Drogenschnelltest zudem positiv auf Methamphetamin reagierte. Bei ihm wurden im Zuge der Kontrolle bereits deutliche fahrbezogene Ausfallerscheinungen festgestellt.
Gegen alle betroffenen Fahrzeugführer wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde ihnen konsequent untersagt und die erforderlichen Folgemaßnahmen – wie etwa Blutprobenentnahmen – durchgeführt.
Appell der Polizei
In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals eindringlich darauf hin, dass der Konsum von Alkohol und Betäubungsmitteln die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigt. Bereits geringe Mengen können die Reaktionszeit derart verzögern, dass es zu schwerwiegenden Verkehrsunfällen kommt.