Blogger und Aktivist Hannes Kreschel stellt sein Debüt „Wutbürger.exe“ in der Stadtbibliothek vor. Am Montag (08.06.) lädt die Zentralbibliothek gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Lesung und Dialog über eine entfremdete Gesellschaft ein.
Warum sind so viele Menschen wütend auf Politik, Medien und „das System“? Dieser drängenden Frage geht der 23-jährige Blogger, Content Creator und Aktivist Hannes Kreschel in seinem Sachbuch-Debüt „Wutbürger.exe.. Ein Report aus der Rage-Republik“ nach. Die öffentliche Buchpremiere in der Zentralbibliothek beginnt um 19.30 Uhr mit dem Autor, der ganz in der Nähe von Magdeburg aufgewachsen ist.
Für seine Recherche reiste Kreschel quer durch Deutschland, von ostdeutschen Dörfern bis in westdeutsche Kleinstädte. Er suchte gezielt das Gespräch mit Menschen, die sich zunehmend von der Gesellschaft entfremdet fühlen, besuchte von Misstrauen geprägte Wohnzimmer und protestgeladene Demonstrationen. Das Ergebnis ist das eindringliche Porträt eines Landes im Ausnahmezustand. Die dokumentierten Begegnungen zeigen dabei ein breites Spektrum an Ursachen für den wachsenden Zorn: Die Motive reichen von der konkreten Angst vor sozialem Abstieg bis hin zum Einfluss von Desinformation und Verschwörungstheorien.
Der Abend in der Stadtbibliothek verbindet Lesung und politisch-gesellschaftliche Debatte. Hannes Kreschel wird prägnante Passagen aus seinem Buch vortragen, von seinen persönlichen Eindrücken der Reise berichten und der Frage nachgehen, ob und wie ein Dialog trotz der tiefen gesellschaftlichen Gräben überhaupt noch gelingen kann.
Service-Informationen zur Veranstaltung Was: Buchpremiere und Gespräch: „Wutbürger.exe – Ein Report aus der Rage-Republik“ Wann: Montag, 8. Juni, um 19.30 Uhr Wo: Zentralbibliothek der Stadtbibliothek, Breiter Weg 109, Magdeburg Veranstalter: Gemeinschaftsveranstaltung der Stadtbibliothek Magdeburg und der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt Eintritt: Frei
Anmeldung: Alle interessierten Gäste werden um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an webteam@stadtbibliothek.magdeburg.de gebeten.
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