Entwarnung in Oebisfelde: Drei vermisste Schwestern im Ausland aufgegriffen
Stadtgeschehen
Erstellt: 31.05.2026 / 18:11 Uhr von ub
Die am Freitag als vermisst gemeldeten drei syrischen Mädchen aus Oebisfelde sind wieder da. Nach einer internationalen Fahndung und zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung wurden die Schwestern im europäischen Ausland entdeckt. Sie befinden sich in Sicherheit.
Aufarbeitung eines dringenden Vermisstenfalls mit gutem Ausgang: Die drei jungen Mädchen syrischer Herkunft, die seit dem frühen Morgen des 29. Mai 2026 aus ihrer Heimatgemeinde Oebisfelde (Landkreis Börde) verschwunden waren, sind wohlbehalten aufgetaucht.
Wie die Polizei nach intensiven Ermittlungen mitteilte, konnten die Geschwister durch grenzüberschreitende Fahndungsmaßnahmen im europäischen Ausland lokalisiert werden. Die Mädchen wurden vorerst in staatliche Obhut übergeben. Damit kann die eingeleitete Öffentlichkeitsfahndung offiziell eingestellt werden.
Große Anteilnahme und Dank der Ermittler Das Verschwinden der drei Schwestern hatte am Freitag eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Nachdem die Mutter das Fehlen ihrer Kinder bemerkt und Anzeige erstattet hatte, verliefen erste Suchmaßnahmen im direkten Wohnumfeld zunächst ohne Erfolg. Erst der Schritt an die Öffentlichkeit brachte die entscheidende Dynamik in den Fall.
Beim zuständigen Polizeirevier Börde gingen in den vergangenen Tagen zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung ein. Die Ermittler bedankten sich ausdrücklich bei den Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung während der Suche. Zu den genauen Hintergründen des Verschwindens und dem exakten Aufenthaltsort der Kinder machte die Polizei aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes zunächst keine weiteren Angaben.
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