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Großprojekt auf der B 1: Sanierung zwischen Magdeburg und Heyrothsberge startet

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 09.04.2026 / 08:07 Uhr von ub/pm
Risse, Flickstellen und Substanzverlust: Ab dem 13. April wird die vielbefahrene Bundesstraße 1 am östlichen Stadtrand von Magdeburg grundlegend erneuert. Rund 1,5 Millionen Euro investiert das Land in die Fahrbahnsanierung und die Instandsetzung der Brücke über den Umflutkanal. Dank einer cleveren Verkehrsführung sollen die Belastungen für Pendler dennoch gering bleiben.


Wer zwischen der Landeshauptstadt und dem Jerichower Land unterwegs ist, muss sich ab Mitte April auf Bautätigkeiten einstellen. Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Knoten „Ehlegrund“ (Abzweig Biederitz) und der großen Kreuzung zur B 184 in Heyrothsberge. Der bauliche Zustand der Strecke macht die Maßnahme unumgänglich: Netzrisse und zahlreiche Behelfsausbesserungen werden nun durch einen komplett neuen Asphaltaufbau ersetzt.

Rundumkur für Fahrbahn und Brücke
Auf einer Länge von insgesamt 1,2 Kilometern werden die Asphaltdeck- und Binderschichten vollständig erneuert, stellenweise muss sogar die tieferliegende Tragschicht ausgetauscht werden. Parallel dazu wird die Brücke über den Umflutkanal saniert. Hier stehen neben dem Fahrbahnbelag auch Reparaturen an den Geländern, dem Vogeleinflugschutz und den Übergangskonstruktionen – den sensiblen Nahtstellen zwischen Brücke und Straße – auf dem Plan.

Verkehrsführung: Einspurig statt Vollsperrung
Die gute Nachricht für die täglich tausenden Pendler: Eine Vollsperrung der Hauptader ist nicht vorgesehen. Da die B 1 in diesem Bereich über vier Fahrstreifen verfügt, kann der Verkehr in beiden Richtungen jeweils einspurig an der Baustelle vorbeigeführt werden. Während der gesamten Bauzeit gilt im Baustellenbereich eine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Auch der wichtige Knotenpunkt „Ehlegrund“ bleibt fast über die gesamte Dauer befahrbar. Erst im letzten Bauabschnitt im August wird für etwa fünf Tage eine Umleitung für den Verkehr von und nach Biederitz über den Parkweg und den Triftweg erforderlich.

Der Zeitplan: Fertigstellung nach den Sommerferien
Die Arbeiten sind in vier Phasen unterteilt, um den Verkehrsfluss bestmöglich zu erhalten:
1. Bauabschnitt (bis Ende Mai): Sanierung der Richtungsfahrbahn Burg inklusive Brückenarbeiten.
2. Bauabschnitt (bis Ende Juli): Sanierung der Richtungsfahrbahn Magdeburg (von der Brücke bis zum Ortseingang).
3. Bauabschnitt (Juli/Sommerferien): Kurzer Abschnitt der Richtungsfahrbahn Magdeburg (B 184 bis zur Brücke).
4. Bauabschnitt (August/Sommerferien): Finaler Einmündungsbereich „Ehlegrund“.

Läuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten nach rund vier Monaten pünktlich zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein.

Bilder

Foto: Meetingpoint-Archiv
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Kommentare

  •  
    Winter, R. schrieb um 12:03 Uhr am 12.04.2026:
    Umleitung über Parkweg erst im August. Warum werden jetzt schon ab 13.04. Halteverbotsschilder aufgestellt?
    •  
      Leser schrieb um 12:24 Uhr am 09.04.2026:
      Da gebe ich Ihnen vollkommen recht!!! Alles anfangen und nichts fertig bekommen unglaublich!
      •  
        Sebastian schrieb um 09:33 Uhr am 09.04.2026:
        Es sind ja nicht in Magdeburg und Umgebung schon genug Baustellen !!!
        Mal wieder Verkehrschaos, perfekt geplant dank Regierung und den zuständigen Behörden!!!!!!
        • Namenlos schrieb um 16:54 Uhr am 09.04.2026:
          Eben, man kann froh sein das keine Vollsperrung anliegt. Was muss das muss. Man kann auch warten, bis die Straße erstmal so zerfleddert ist und die Leute die da mit 100 reinbrettern sich die Karren zerlegen. Jammern und meckern bringt doch eh nichts. Wie im Stau, da müssen wir alle durch 😉
        • Marlene schrieb um 15:38 Uhr am 09.04.2026:
          Wir könnten natürlich auch einfach froh sein, dass es keine Vollsperrung geben wird, sondern der Verkehr weiterhin in beiden Richtungen möglich sein wird.

          Aber nein: Es wird gejammert, geschimpft und schlechte Stimmung verbreitet. Ich frage mich da immer, was für ein schlimmes, langweiliges Leben diese Kommentatoren wohl haben müssen und welch ein trauriges Gesicht ihnen jeden Morgen im Spiegel den Tag versemmelt. Ihr tut mir irgendwie leid.