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Gewalttätige Serie in Magdeburg: Alkoholisierter Täter wütet quer durch das Stadtgebiet

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 06.04.2026 / 12:07 Uhr von ub/pm
Ein 04. April zum Vergessen: Ein stark alkoholisierter Mann hielt am Samstag die Magdeburger Polizei in Atem. Von Körperverletzungen an Haltestellen bis hin zu einem Raubüberfall im Süden der Stadt – erst die Inhaftierung am späten Abend konnte die kriminelle Tour des Beschuldigten stoppen.


Es war eine Spur der Gewalt, die ein einzelner Mann am vergangenen Samstag durch die Landeshauptstadt zog. Wie die Polizei mitteilte, trat der Täter im Tagesverlauf gleich mehrfach und in verschiedenen Stadtteilen massiv straffällig in Erscheinung.

Attacke am City Carré und Raub in Salbke
Die Serie begann bereits in den Morgenstunden an einer Haltestelle der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) in der Nähe des City Carré. Dort griff der Mann unvermittelt eine Frau an und verletzte sie durch Tritte leicht. Die herbeigerufene Polizei sprach nach der Aufnahme der Körperverletzung einen Platzverweis aus – doch dieser zeigte kaum Wirkung.

Nur wenige Stunden später verlagerte sich das Geschehen in den Stadtteil Salbke. Dort eskalierte die Situation in einem Supermarkt: Der Täter entwendete Spirituosen und wendete dabei Gewalt an, was rechtlich als Raub eingestuft wird.

Festnahme nach erneuter Gewalt in Cracau
Trotz der laufenden Ermittlungen kam es am Abend zu einem dritten Zwischenfall. An einer Haltestelle im Stadtteil Cracau attackierte der Mann erneut eine Person, dieses Mal einen Mann, körperlich. Um weitere Straftaten und eine Gefährdung der Allgemeinheit zu verhindern, griffen die Beamten schließlich konsequent durch und nahmen den Beschuldigten in polizeilichen Gewahrsam.

1,8 Promille im Blut
Ein durchgeführter Atemalkoholtest am Abend erklärte zumindest teilweise das aggressive Verhalten: Der Wert lag bei beachtlichen 1,8 Promille. Der Mann muss sich nun in mehreren Strafverfahren wegen Körperverletzung und Raub verantworten. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Taten dauern an.

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