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Handwerkskammer kritisiert Spritpaket: „Entlastung bleibt aus“

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 04.04.2026 / 14:03 Uhr von mr/pm
Die Handwerkskammer Magdeburg kritisiert das neue Kraftstoff-Maßnahmenpaket als unzureichend. Preiserhöhungen werden nur begrenzt, echte Entlastungen für Betriebe bleiben jedoch aus. Präsident Dieckmann fordert konkrete Maßnahmen statt Symbolpolitik, um die steigenden Spritkosten im Alltag wirksam zu reduzieren.

„Die Begrenzung von Preiserhöhungen auf einmal täglich ist zwar ein Eingriff in die Preisdynamik, greift jedoch deutlich zu kurz. Das Gesetz setzt an Symptomen an, löst aber nicht das eigentliche Problem dauerhaft hoher Kraftstoffkosten“, sagt Andreas Dieckmann, Präsident der Handwerkskammer Magdeburg.

Für viele Handwerksbetriebe sei Mobilität unverzichtbar. Ob Bau, Ausbau oder Service: Steigende Spritpreise wirkten sich unmittelbar auf die betriebliche Praxis und die Kalkulation aus. „Eine echte Entlastung bleibt aber aus“, so Dieckmann.

Die Handwerkskammer kritisiert, dass die Politik erneut auf regulatorische Maßnahmen setzt, ohne die strukturellen Belastungen zu reduzieren. Steuerliche Entlastungen oder gezielte Unterstützungsmaßnahmen für betroffene Betriebe seien nicht vorgesehen. Damit werde das Problem nicht gelöst, sondern lediglich verwaltet.

„Unsere Betriebe brauchen keine Symbolpolitik, sondern konkrete Maßnahmen, die im Alltag wirken“, so Dieckmann. Die Bundesregierung sei gefordert, die Auswirkungen der Regelung genau zu beobachten und zeitnah nachzusteuern.

Bilder

Symbolfoto, Quelle: Pixabay
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