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Landesklasse: MSV Siegt deutlich in Gommern

Sport
  • Erstellt: 22.03.2026 / 13:00 Uhr von ep
In der Landesklasse hat sich tabellarisch kaum etwas getan – mit einer Ausnahme: Der MSV Börde klettert auf Rang fünf, während der Rest der Liga auf seinen Plätzen „kleben“ bleibt.


Ein echtes Spektakel lieferten sich TuS 1860 Neustadt und der SV Groß Santersleben („Santos“). Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr: 1:0 in der 2. Minute, das 2:0 folgte in der 14. – ein Start nach Maß und ein zunächst souveräner Auftritt. Doch die Gäste meldeten sich schnell zurück und verkürzten in der 20. Minute auf 2:1. Neustadt blieb dennoch am Drücker, stellte noch vor der Pause auf 3:1 und schien alles im Griff zu haben.
Doch dann kam die zweite Halbzeit – und die hatte es in sich: Habibou Wilfried Otto drehte mit einem lupenreinen Hattrick (50., 74., 89.) die Partie im Alleingang. Aus einer komfortablen Führung wurde eine bittere 3:4-Niederlage für den TuS.

Im Duell zwischen Altenweddingen und Roter Stern Sudenburg gab es dagegen weniger Tore, aber ebenso Spannung: Am Ende stand ein gerechtes 1:1 auf der Anzeigetafel.

Ein dramatisches Finish erlebten die Zuschauer in Osterweddingen. Der BSV 79 startete perfekt und führte bereits nach der 1. und 16. Minute mit 2:0. Viel sprach dafür, dass die „Bauarbeiter“ das Ding souverän nach Hause bringen. Doch die Kräfte schwanden – und Osterweddingen nutzte das eiskalt aus: Treffer in der 87. und 89. Minute sorgten für ein spätes 2:2 und lange Gesichter beim BSV.

Das einzige Stadtderby zwischen SV Seilerwiesen und MSC Preussen entschied der Gast knapp für sich. Die Partie verlief lange ausgeglichen, doch die Vorhersage des Preussen-Trainers Dennis Kagelmann bewahrheitete sich: Mit zunehmender Spieldauer ließen die Kräfte der Seiler-Jungs nach. In der 83. Minute fiel schließlich das entscheidende 0:1 für die Gäste.

Klare Verhältnisse gab es dagegen beim Spiel des MSV Börde gegen Schlusslicht SV Eintracht Gommern. Mit einem deutlichen 6:0 ließ Börde keine Zweifel aufkommen – ein Spiel, bei dem am Ende schlicht das Ergebnis für sich spricht.

Bilder

MSC-Trainer Dennis Kagelmann. Foto: ep
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