Zum Abschluss der Gruppenphase geht es für den SC Magdeburg in der Machineseeker EHF Champions League zu Paris Saint-Germain. Beim französischen Meister soll der nächste Sieg folgen.
„Paris ist eine Mannschaft mit viel Tiefe und Breite im Kader. Trotzdem gehen wir dieses Spiel wie jedes andere an. Wir wollen gewinnen, wir wollen Charakter zeigen und wir wollen mit zwei Punkten nach Magdeburg zurückkehren“, sagt Oscar Bergendahl vor der Begegnung am Mittwoch (20.45 Uhr, Dyn/DAZN).
Im Stade Pierre de Coubertin dürfen sich er und der Rest der Mannschaft auf volle Ränge freuen – und ein sportliches Duell auf höchstem Niveau. Omar Yahia, Elohim Prandi, Luc Steins, Kamil Syprzak – die Liste der Topstars bei den Franzosen ist lang. Wobei mit Jannick Green und Noah Gaudin, dessen Vater vier Jahre beim SCM spielte, auch zwei alte Magdeburger Bekannte im Kader stehen. Für das Team von Trainer Stefan Madsen lief die Saison bisher wechselhaft. Fünf Siege und sieben Niederlagen stehen in der Königsklasse zu Buche, zudem gab es zuletzt ein Unentschieden bei HC Eurofarm Pelister.
Der SC Magdeburg reist hingegen mit 12 Siegen und nur einer Niederlage auf dem Konto an. „Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Paris. Wir wollen die Gruppenphase mit einem Sieg beenden – auch wenn wir schon weiter sind, bleibt das unser Ziel“, sagt SCM-Coach Bennet Wiegert. „Es soll ein schönes Spiel werden, auch für die ganzen Fans, die sich auf den Weg gemacht haben. Doch auch PSG hat noch etwas vor und wird zuhause mit viel Rückenwind antreten.“
Das Magdeburger Team flog am frühen Dienstagabend über Berlin in die französische Hauptstadt, zurück geht es am Donnerstagmittag. Schon am Wochenende steht dann die nächste Auswärtsaufgabe auf dem Programm. Am Sonntag ist der SCM beim Bergischen HC (16.30 Uhr, Dyn) zu Gast.
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