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Handball-Bundesliga: SC Magdeburg 35:30-Happy End gegen TSV Hannover-Burgdorf beim A2-Derby

Sport
  • Erstellt: 08.03.2026 / 17:48 Uhr von ub/os/pm
​In der DAIKIN Handball-Bundesliga sichert sich der SC Magdeburg am Sonntagnachmittag gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit einem 35:30 (17:17) die nächsten Punkte und festigt die Position als Tabellenführer.


Es ging direkt ins Tempo. Gisli Kristjannson und zweimal Omar Ingi Magnusson trafen als erstes für den SCM und da die Gäste aus Niedersachsen die Taktung mitgingen, stand es in der fünften Minute bereits 3:3. Danach fiel das Team von Trainer Bennet Wiegert zwar leicht zurück (3:5, 6.), doch dieser Zustand hielt nicht lange an. Magnusson traf zum 7:7 (10.), Magnus Saugstrup besorgte im Anschluss die Führung, bevor Kristjansson zum 9:8 (13.) einnetzte.

Magdeburg setzte weiter auf Geschwindigkeit, doch da die Hannoveraner stark zurückliefen, fiel die Mehrzahl der Tore aus dem Positionsangriff. Trotzdem setzte sich der Spielfilm fort. In der 27. Minute traf Matthias Musche zum 17:14. Allerdings sorgten mehrere Ungenauigkeiten dafür, dass es zur Pause wieder pari stand. Den zweiten Durchgang eröffnete erneut Kristjansson. Die ie Fehlerzahl blieb aber weiter hoch, sodass in der 37. Minute das 20:22 fiel. Kurz darauf erzielte Christian O’Sullivan das 22:22 (38.) und das Spiel setzte sich wellenartig fort. Keine Seite konnte sich einen maßgeblichen Vorteil erspielen.

Den entscheidenden Impuls setzte Sergey Hernandez. Der Schlussmann hielt in der 42. Minute den zweiten Siebenmeter, danach machte Magnusson das 24:23 und Oscar Bergendahl traf zum 26:24 (44.). Der Schwede wurde an seinem 31. Geburtstag einmal mehr gefeiert – auch weil vor der Partie bekanntgegeben wurde, dass der Kreisläufer seinen Vertrag bis 2028 verlängert hat.

In einer spannenden Schlussphase behielt der SCM den längeren Atem, zog davon und konnte mit den Magdeburger Fans letztlich den 21. Saisonsieg in der DAIKIN Handball-Bundesliga bejubeln.

Bennet Wiegert: „Wir sind erleichtert, denn dieses Spiel hätte in beide Richtungen ausgehen können. Hannover macht das sehr diszipliniert – und das war für uns sehr anspruchsvoll zu verteidigen. Das Momentum hat immer wieder gewechselt. Am Ende bekommen wir wichtige Paraden, die den Unterschied ausmachen. Dann wird Hannover vielleicht etwas müde und wir können die Begegnung für uns entscheiden. Hier in diesem schweren Spiel zwei Punkte mitnehmen zu können, macht uns dankbar und glücklich.“

Schiedsrichter: Julian Köppl/ Denis Regner
Zuschauer: 6600 (ausverkauft)
Spielfilm: 3:3 (5.), 7:7 (10.), 10:9 (15.), 13:11 (20.), 15:14 (25.), 17:17 (30.) – 19:19 (35.), 22:23 (40.), 26:25 (45.), 28:27 (50.), 33:28 (55.), 35:30 (60.)

SC Magdeburg: Hernandez (9 Paraden), Mandic; Musche 7, Claar 6, Zechel, Kristjansson 5, Pettersson 1, Magnusson 12, Hornke, Jonsson, Weber, Lagergren, Mertens, Saugstrup 2, O’Sullivan 1, Bergendahl 1

Hannover: Gade (6 Paraden), Birlehm (3 Paraden); Poulsen, Uscins 7, Pedersen 8/2, Steinhauser 5, Michalczik 3, Edvardsson 2, Aho, Stutzke, Solstad, Fischer 5, Feise, Weber, Rodriguez, Wellmann

Bilder

Quelle: HBL
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