Logo

SC Magdeburg erhält Jugendzertifikat

Sport
  • Erstellt: 29.01.2026 / 07:03 Uhr von mr/pm
Erneut ausgezeichnet! Die Handball-Bundesliga hat zum 18. Mal das Jugendzertifikat an die Clubs der beiden Profiligen vergeben. Wie der Club informiert, erhält auch der SC Magdeburg eine Anerkennung durch die Liga.


Während die Nationalteams in Schweden und Dänemark um Punkte für den Halbfinaleinzug kämpfen, blickt die deutsche Liga auf den Nachwuchs. Dabei wurde besonderer Fokus darauf gelegt, dass die Vereine mit kontinuierlicher Nachwuchsentwicklung einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung der Leistungsstärke des deutschen Profihandballs beisteuern – so wie der SC Magdeburg.

15 Erstligisten sowie vier Zweitligisten erfüllen die anspruchsvollen Kriterien der Nachwuchszertifizierung, die seit 2007 kontinuierlich weiterentwickelt werden. Teilweise sind die Zertifikatserteilungen mit Auflagen verbunden. Diese Clubs erhalten damit, zum Teil zum wiederholten Male, das HBL-Gütesiegel für nachhaltige und qualitativ herausragende Nachwuchsarbeit im deutschen Profihandball.

In der DAIKIN HBL sind dies der Bergische HC, FRISCH AUF! Göppingen, Füchse Berlin, Handball Sport Verein Hamburg, HC Erlangen, MT Melsungen, Rhein-Neckar Löwen, SC DHfK Leipzig, SC Magdeburg, SG Flensburg-Handewitt, TBV Lemgo Lippe, THW Kiel, TSV Hannover-Burgdorf, TVB Stuttgart und der VfL Gummersbach. In der 2. HBL erfüllen der 1. VfL Potsdam, der HBW Balingen-Weilstetten, der TSV Bayer Dormagen sowie TuSEM Essen alle Anforderungen.

Die aktuellen Erfolge der Nachwuchsmannschaften des Deutschen Handballbunds unterstreichen die herausragende Arbeit der Nachwuchsleistungszentren der Bundesligaclubs, ebenso wie die hohe Bedeutung der Kriterien, die das Jugendzertifikat vorgibt. So blickt der deutsche Handball auf eines der erfolgreichsten Jahre seiner Nachwuchs-Nationalmannschaften zurück: Die U17 und die U19 wurden Weltmeister, bei der U21-Weltmeisterschaft erreichte das deutsche Team nach dem Titelgewinn 2023 einen starken 5.Platz.

Magdeburg konnte beispielsweise mit dem U17-Weltmeister Malte Elze oder aber den U19-Goldjungs Noah Hensen und Monty Kleinsteuber in diesem Jahr immense Titel feiern, hat aber auch in der Breite viele große und kleine Erfolge mitnehmen können.

Auch die A-Nationalmannschaft profitiert nachhaltig von der Nachwuchsentwicklung in den Bundesligaclubs. Zwei Drittel des EM-Kaders, der aktuell als eines der jüngsten Teams des Turniers in Skandinavien um den EM-Titel 2026 kämpft und für enorme Aufmerksamkeit und herausragende Reichweiten sorgt, wurden in den Nachwuchsleistungszentren der HBL-Bundesligaclubs ausgebildet. Ein Großteil der 18 eingesetzten Spieler haben ihre handballerische Laufbahn über ein zertifiziertes Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum begonnen.

Bilder

Foto: SCM
Dieser Artikel wurde bereits 284 mal aufgerufen.

Werbung