Die Katze begleitet den Menschen bereits seit Jahrtausenden. Sie ist aber kein wirtschaftlich genutztes Haustier, was die Verbindung zwischen Mensch und Hauskatze so einzigartig macht. Katzen gelten als eigenwillig, unnahbar und unabhängig und nur sehr schwer zu erziehen. Ist die Katze gezähmt, sucht sie den Kontakt zum Menschen und nicht selten entsteht daraus eine emotionale Bindung.
Katzen begleiten uns Menschen bereits seit ca. 9.500 Jahren und zählen neben Hunden und Nagern zu den beliebtesten Haustieren der Welt. Sie sind nicht nur Haustiere, sondern oftmals geliebte und geschätzte Familienmitglieder.
Weltweit sind etwa 60 Hauskatzenrassen bekannt. Die Europäisch-Kurzhaar-Rasse ist in Deutschland am häufigsten anzutreffen.
Das geheimnisvolle Wesen der Katzen sorgte für das eine oder andere Sprichwort oder auch mystische Interpretationen. Beispiele dafür sind die Redewendung "Alles für die Katz'" oder die Märchenfigur "Der gestiefelte Kater" sowie auch die "Grinsekatze" aus Alice im Wunderland.
Katzen sind nicht nur langjähriger Begleiter an der Seite des Menschen. Sicher hast du schon einmal gehört, dass ihr wohltuendes Schnurren eine beruhigende und sogar heilende Wirkung haben soll. Studien ergaben, dass die Interaktion mit Katzen tatsächlich die Gesundheit fördert und körperliche Reaktionen auf Stress reduziert Auch in anderen Ländern erfreuen sich Katzen großer Beliebtheit und Wertschätzung. In Japan beispielsweise die "Maneki Neko", eine unechte weiße Katze mit Halsband und roten Innenohren, die dort in vielen Haushalten und Eingängen zu öffentlichen Gebäuden zu finden ist. Aufrecht sitzend, winkt sind mit einer Pfote. Dem Glauben nach ist sie eine reinkarnierte Gnadensgöttin die Wohlstand und Glück bringt, aber auch Unglück von ihrem Besitzer fernhält.
Es gibt viele Möglichkeiten, den Internationalen Katzentag zu begehen.
Wer noch keine eigene Katze hat, könnte eine aus einem Tierheim adoptieren. Oder ihr meldet euch als ehrenamtliche Helfer im Tierheim. Weitere Möglichkeiten den Tag gemeinsam zu feiern sind besonders ausgiebige Kuscheleinheiten, schmackhafte Leckerlies, ein neues Halsband, ein Foto-Shooting oder auch eine ausgiebige Fellpflege.
2000 Katzen betreut das Magdeburger Tierhotel jährlich
Da private Katzenhaltung nicht meldepflichtig ist, gibt es keine Zahlen, wie viele Katzen aktuell in Magdeburg leben.
Wer eine Katze in seinem Haushalt hat und mit ihr aus den verschiedensten Gründen nicht mehr zusammenleben möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Das Aussetzen ist die schlechteste und sollte unbedingt vermieden werden! „Wichtigste Anlaufstelle zur Abgabe von Katzen ist das städtische Tierheim. Dort können bis zu 60 Katzen aufgenommen werden, wobei die Anzahl der Tiere nahezu täglich variiert“ erfuhren wir auf Anfrage aus der Stadtverwaltung. So wurden in den vergangenen Jahren jährlich zwischen 370 und 470 Katzen dort aufgenommen, gepflegt und vermittelt.
„Saisonale Unterschiede sind im Tierheim durchaus zu spüren. Insbesondere im späten Frühjahr und in den Sommermonaten ist die Anzahl an Katzen deutlich höher. Grund ist die Aufnahme von Jungtieren, die je nach Entwicklung auch deutlich länger betreut werden müssen“ so Michael Reif, Pressesprecher der Stadt Magdeburg. Neben dem Tierheim gibt es in Magdeburg auch Tierpensionen zur temporären Betreuung von Katzen. So zum Beispiel das Magdeburger Tierhotel. „Bei uns halten sich die Katzen ausschließlich während Urlaub oder Krankheit des Besitzers auf und werden dann wieder nach Hause geholt. Wir betreuen jährlich um die 2000 Katzen“ so Nadine Akmestanli, Inhaberin des Tierhotels.
Die Mitarbeiter beraten die Besitzer auch bei Bedarf. „Derzeit sind wir auch in Gründung eines Tierschutzvereins, d.h. in Zukunft werden wir auch Katzen annehmen, die aus einer misslichen Lage gerettet werden müssen“ war aus dem Tierhotel zu erfahren.
Auch den Gnadenhof Katzeninsel e.V., in der Windmühlenstraße 70, gibt es in Magdeburg. Dort werden aktuell 20 Katzen betreut.
Aktuelle Probleme mit streunenden Katzen gibt es in Magdeburg nicht. „Seit 2012 hat sich die Anzahl der angemeldeten Futterstellen von rund 50 auf durchschnittlich 25 Plätze reduziert und damit halbiert. 2020 waren es noch 30 Plätze. Pro Jahr gehen bei unserem Ordnungsamt zwei bis drei Meldungen über "wilde" Futterplätze ein“ heißt es aus der Stadtverwaltung.
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