Die Stadt Magdeburg berichtet, dass am 9. August eine Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Zerstörung der japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki durch amerikanische Atombomben im Zweiten Weltkrieg stattfindet. Die Landeshauptstadt, die Evangelische Kirche Mitteldeutschlands sowie das katholische Bistum Magdeburg laden zu einer Friedensgebet und Gedenkstunde um 10 Uhr an der Stele der Völkerfreundschaft auf dem Lukashügel ein.
Ziel ist es, an die Opfer zu erinnern und ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Mit dabei sind unter anderem Bürgermeisterin Regina-Dolores Stieler-Hinz sowie ein Vertreter der japanischen Botschaft. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem Gedenken teilzunehmen. Zum Auftakt des Gedenkens nimmt Tim Schneider, Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e. V., die Gäste an der Plattform am Fuße des Lukashügels in Empfang, um von dort aus gemeinsam zur Gedenkstele zu gehen. An der Stele der Völkerfreundschaft wird dann durch das Entzünden einer Friedenskerze und der Niederlegung von Blumen der Opfer gedacht.
Magdeburgs Bürgermeisterin Regina-Dolores Stieler-Hinz, der Gesandte der Botschaft von Japan in Deutschland, Kunihiko Kawazu, der Landesbischof der Evangelischen Kirchengemeinde Friedrich Kramer und der Bischof des Bistums Magdeburg Gerhard Feige sprechen Worte der Erinnerung und Hoffnung. Danach erfolgt ein Ökumenisches Gebet für den Frieden. Im Anschluss laden bis 13.00 Uhr engagierte Bürgerinnen und Bürger auf der Wiese der Städtepartnerschaften am Askanischen Platz zu einer Informationsveranstaltung ein.