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Grüne verteidigen Demokratie und europäische Lösungen im Bereich Migration

Politik
  • Erstellt: 23.02.2025 / 16:03 Uhr von mr/pm
Ein Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN berichtet, dass Sebastian Striegel, Sprecher für Demokratie, Inneres und Recht der Grünen-Fraktion, in einer engagierten Rede im Landtag von Sachsen-Anhalt die populistische und rechtsextreme Rhetorik in der Migrationsdebatte scharf kritisiert hat. Striegel stellte klar:

„Haben wir eine Migrationskrise? Nein. Angesichts der gesunkenen Zahlen haben wir eine Verwaltungskrise.“ Zudem verurteilte er die CDU für ihre Annäherung an AfD-Positionen und bezeichnete die gemeinsame Abstimmung von CDU, FDP und AfD im Bundestag als historischen Fehler. Er warf CDU-Chef Merz vor, den Faschisten den Weg geebnet zu haben: „Die AfD brauchte nur noch darüber zu laufen.“

Auch im Landtag bediene die CDU rechtsextreme Narrative, ohne eigene Lösungen anzubieten: „Aus Angst vor der AfD macht die CDU aus einer sicherheitspolitischen Debatte eine Migrationsdebatte – mit völkerrechtswidrigen Vorschlägen und ohne Antworten auf echte Herausforderungen.“

Striegel betonte die Notwendigkeit einer gesteuerten und humanitären Migrationspolitik anstelle rechter Stimmungsmache: „Wir brauchen Ordnung und Humanität. Wir sagen Ja zu Steuerung und Begrenzung – aber nicht als sicherheitspolitisches Schreckgespenst, sondern als Frage staatlicher Leistungsfähigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung.“

Die Grünen setzen klare Prioritäten: „Wir schauen nach vorne! Bildung, Demografie, Infrastruktur, bezahlbares Leben, Klimaschutz und Sicherheit für alle Menschen – das sind die Herausforderungen. Wir lassen nicht zu, dass rechte Hetze und absurde Migrationsdebatten davon ablenken.“ Die Grünen in Sachsen-Anhalt stehen geschlossen gegen Spaltung und Hetze – für eine demokratische, solidarische und europäische Zukunft.


Hinweis: Politische Mitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder. Unsere Leser sollen sich selbst ein Bild von den Äußerungen unserer Politiker machen, ohne Anmerkungen oder Veränderungen durch die Redaktion.

Bilder

Symbolfoto, Quelle: Pixabay
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