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Die Weichen zur sicheren Stromversorgung für Intel sind gestellt

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 18.06.2024 / 12:05 Uhr von ar/pm
Die Stromversorgung des Intel-Werks ist gesichert. Wie die Stadt schreibt, wurde das Umspannwerk genehmigt, was freie Bahn für den Weiterbau gibt. 

Der Stromnetzbetreiber 50Hertz hat von der Landeshauptstadt Magdeburg die Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz für das neue Umspannwerk am Eulenberg erhalten. Dies markiert einen bedeutenden Schritt für eine zuverlässige Energieversorgung des geplanten Industriegebiets, in dem sich Intel und weitere Unternehmen ansiedeln werden.

Das Umspannwerk wird im Osten des Eulenbergs, direkt westlich der A14-Anschlussstelle Magdeburg-Sudenburg entstehen. Zunächst soll es eine Leistung von 400 Megawatt bereitstellen, die je nach Bedarf der Betriebe vervierfacht werden kann.
Das Gemeinschaftsprojekt von 50Hertz und dem Verteilnetzbetreiber Avacon wird von den Städtischen Werken Magdeburg unterstützt. Nach aktuellen Planungen kann das gemeinsame Umspannwerk in einem möglichen Endausbau bis zu 28 Hektar belegen.

Das sagen die Beteiligten dazu
„Der Ansiedlung von Intel stellt eine einzigartige Chance für die Zukunft unserer Stadt dar. Eine starke Energieinfrastruktur ist entscheidend für unser Wachstum. Diese Initiative wird nicht nur den Bedarf der ansässigen Unternehmen decken, sondern auch die Attraktivität des gesamten High-Tech-Parks weiter stärken“, erklärt Sandra Yvonne Stieger, Beigeordnete für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit der Landeshauptstadt Magdeburg.

Stefan Kapferer, Vorsitzender der Geschäftsführung von 50Hertz, betont die Bedeutung dieses Projekts: „Die erfolgreiche Entwicklung des neuen Industriestandorts bei Magdeburg hat große wirtschaftliche Bedeutung für die Region. Als verlässlicher Partner sichert 50Hertz durch das neue Umspannwerk Eulenberg eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit Strom und trägt so seinen Teil zum Gelingen dieses wichtigen Projekts bei.“

Die enge Zusammenarbeit zwischen 50Hertz, Avacon und der Landeshauptstadt Magdeburg ermöglichte eine schnelle Genehmigungserteilung. „Wir freuen uns, die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Magdeburg und unseren Kollegen vom Verteilnetzbetreiber Avacon fortzusetzen und mit dem Bau jetzt richtig loslegen zu können“, so Kapferer weiter.

Avacon CEO Marten Bunnemann zeigt sich ebenso erfreut über den Fortschritt: „Die Ansiedlung von Intel stärkt den Wirtschaftsstandort Deutschland und hat eine riesige Ausstrahlkraft in die Region. Wir freuen uns, für ein so großes, internationales Unternehmen gemeinsam mit 50Hertz den Netzanschluss zu errichten und die Voraussetzungen zu schaffen, dass hier eine der modernsten Chip-Fabriken langfristig und sicher mit möglichst viel grüner Energie versorgt werden kann." Chips sind das Rückgrat für die Digitalisierung unserer Gesellschaft, sagt er weiter. Mit der Ansiedlung dieser Schlüsseltechnologie in der Region trage man gemeinsam dazu bei, die auch für die Transformation des Energiesystems so wichtige Digitalisierung weiter voranzubringen.

Das neue Umspannwerk wird voraussichtlich ab Mitte 2025 in Betrieb gehen und soll nicht nur den High-Tech-Park mit Intel als Haupt-Abnehmer, sondern auch umliegende Netzgebiete verstärken, um die Region für weitere Industrieansiedlungen und erneuerbare Energien fit zu machen.

Bilder

Symbolbild (Quelle: Pixabay.com)
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