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Zufallstreffer im Zug: per Haftbefehl gesuchter Mann wird nach Schlägerei gestellt

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 16.08.2022 / 17:05 Uhr von cl/pm
Bereits am vergangenen Samstag gegen 18.30 Uhr meldete eine auf der Strecke Cottbus-Magdeburg eingesetzte Zugbegleiterin, dass es soeben zu einer Schlägerei zwischen drei Personen gekommen sei. Eine Streife der Bundespolizei begab sich umgehend zum nächsten geplanten Halt des Zuges am Bahnhof Magdeburg Neustadt. Das teilt die Bundespolizei mit. Dort trafen Sie alle zuvor beteiligten Personen an. Ein 50-jähriger Mann und eine 48-jährige Frau einer niederländischen Reisegruppe sollen unabhängig voneinander einem 48-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben.

Bei der Feststellung der Personalien der Beteiligten und kurzen Darstellung des Sachverhaltes wurde bekannt, dass der geschlagene Deutsche zuvor bei seinem Einstieg in den Zug die 48-jährige Niederländerin mit beschuhtem Fuß getreten haben soll, da diese den Eingangsbereich nicht freigemacht hatte. Die Überprüfung der Personaldaten der Beteiligten im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass der 48-jährige Deutsche bereits seit September 2020 vom Amtsgericht Landsberg am Lech per Haftbefehl gesucht wurde. Er wird des Diebstahls in sieben Fällen beschuldigt. Da er jedoch unbekanntem Aufenthaltes war, wurde die Untersuchungshaft zur Sicherung der Hauptverhandlung angeordnet.

Der Haftbefehl wurde dem Deutschen nach Angaben der Bundespolizei eröffnet. In Absprache mit dem zuständigen Amtsgericht Magdeburg, verblieb er in den Gewahrsamsräumen der Bundespolizei, bis er am Sonntagnachmittag dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt wurde. Dieser bestätigte den Untersuchungshaftbefehl. Eine eingesetzte Streife brachte den 48-Jährigen daraufhin in die Justizvollzugsanstalt Burg und unterrichtete die ausschreibende Stelle über den Verbleib des Mannes.

Bilder

Symbolbild: pixabay.com
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